KÜHN HAT ZU TUN

Kommissar Kühn (Thomas Loibl) ist im Stress. Nicht genug, dass Nachbarstochter Emily (Yolanda Schlagintweit) offenbar am helllichten Tag entführt wurde. Es kommt auch noch ein Mordfall hinzu: Gleich hinter dem Garten der Kühns ist die übel zugerichtete Leiche eines Mannes gefunden worden – das Opfer eines Serienmörders? Kühn nimmt die Ermittlungen auf, und das im direkten Umfeld der eigenen vier Wände. Da gibt es beispielsweise die attraktive Nachbarin Martina Brunner (Kim Riedle), die auf recht anzügliche Weise ihr Geld verdient. Den reichen Banker Dirk Neubauer (Peter Wolf), der gerne auch in seiner Freizeit goldene Manschettenknöpfe trägt. Und den Lehrer Wolf Rohrschmidt (Oliver Stokowski), der in seiner Schule durch aggressives Verhalten aufgefallen ist und offensichtlich ein Geheimnis hat. Für seine Arbeit nur gerade hilfreich ist der Umstand, dass Kühn selbst seit einiger Zeit von rätselhaften Bildern aus der Vergangenheit heimgesucht und von seinem auch nicht immer einfachen Familienleben abgelenkt wird. Besonders schwer zu schaffen macht ihm, dass sein pubertierender Sohn Nico (Cedric Linus Eich) in die rechte Szene abzudriften droht. Dass sich Tochter Alina (Marlene Labahn) zum Geburtstag nichts sehnlicher wünscht als ein Pony, ist angesichts der finanziellen Lage der Kühns auch nicht ganz unproblematisch, zumal sich der Wert des noch nicht abbezahlten eigenen Hauses im freien Fall befindet: Das Erdreich unter der Neubausiedlung erweist sich dank der Hinterlassenschaften einer alten Waffenfabrik als schwer kontaminiert was Kühns Frau Susanne (Dagmar Leesch) an den Rande eines Nervenzusammenbruchs treibt…
  • Produzent: Viola Jäger
  • Regie: Ralf Huettner
  • Autor/in: Jan Weiler
  • Drehbuch: Volker Einrauch
  • Redaktion: Sophie Seitz
  • Kamera: Armin Golisano
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